The Bass Collection


The Old Bass Player's Guide to Masters Of Bass

Also mit den Hörempfehlungen ist das ja so eine Sache. Da kommt der persönliche Geschmack schwerstens zum Tragen. Aber es soll ja auch Leute geben, die alles hören, sogar Zappa und Kelly Family. Also habe ich mir gedacht, ich mach' sowas auch mal.

Mein Schwerpunkt liegt natürlich auf den technischen und konzeptionellen Dingen, und ich hab' auch Sachen drin, die ich gaaaaaaar nicht leiden kann. Nur ma' so. Ist auch fast alles Rock. Wenn jemand die 'grossen Namen' vermisst, das ist Absicht.

In the beginning ...
Interpret CD-Titel Bassist

Stil
Kommentar
EL&P EL&P Greg Lake Rock Greg hatte in seinen Hoch-Zeiten ein tolles Händchen für straighte, schöne, klare Bass-Linien. Trotzdem ist er nicht zu unterschätzen, seine Bass-Arbeit auf Take A Pebble (EL&P) ist nicht ohne Tücken, weil horrend mit WBLs gespickt. Doch ist er ein grossartiger PlayAlong-Pate, und zeigt, wie man mit einfachen Mitteln Wirkung in einen Set bring.
Tarkus
Trilogy
Live Live Patrick Dahlheimer Rock Technisch sehr simpel, aber ein Bass der 100pro zu dieser Musik passt. Nett zum Üben auf Kondition. Metallica kann man in dieser Reihe auch mitnehmen.
Secret Samadhi
Jethro Tull Roots To Branches Dave Pegg Rock Obwohl DP seine Wurzeln im Folk Rock hat (Fairport Convention), oder vielleicht gerade deswegen, ist er ein sehr versierter, alter Hase. Spielt E-Bass, Upright, Mandoline etc. Seine Fretless-Arbeit ist unglaublich melodisch und farbenreich.
A Little Light Music
Passion Play Jeffrey Hammond-Hammond Rock

Zu diesem Bass-Spiel, am Beginn der 70er Jahre. kann ich nur sagen: Boah, ey ...

Im Grunde wird hier ein Bass-Stil vorgeführt, der erst gegen Ende der 80er wieder aufgenommen wurde. Der Bass als Melodie-Instrument.

Later that evening ...
Interpret CD-Titel Bassist

Stil
Kommentar
Rush Moving Pictures Geddy Lee Rock Wenn man vier CDs braucht, um Geddy einigermassen kennenzulernen, liegt das sicher an seiner Spielweise. Von simplen Grundlinien bis zu ausgebufften Solos kann GL alles. Und singt noch dabei und greift in die Tasten.
2112
Grace Under Pressure
Hold Your Fire
Dream Theater Images And Words John Myung Rock Obwohl ich JM für überbewertet halte und mir die Musik von DT zu konstruiert und kopflastig ist, ist JM technisch sehr bemerkenswert. Ich würde ihn zu den Kampf-Bassisten zählen. Lernen kann man von ihm auf jeden Fall.
Falling Into Infinity
King Crimson Red Greg Lake, John Wetton et. al. Rock Die Liste an Bassisten bei KC ist lang, aber alle waren hervorragend. John Wetton ist sicher mit der Hörenswerteste. Womit wir wieder mitten im ProgRock wären ...
Lark's Tongues In Aspic
Lizard
Discipline
Vroom
Beyond the mind's eye ...
Interpret CD-Titel Bassist

Stil
Kommentar
Steve Morse Band The Introduction Jerry Peek Rock

Die Kombination SM und JP ist eine tolle Sache. JP ist ein glänzender Solist und Supporter. Überhaupt ist diese CD schon technisch sehr hörenswert.

Über Dave LaRue braucht man eigentlich nichts zu sagen. Er ist schlicht und einfach ein Spitzen-Basser mit tausend Talenten.

Stressfest Dave LaRue
Stanley Clarke The Bass IQ Collection S.C. Funk Das ging gar nicht anders. SC kann man nicht beschreiben, man muss ihn hören (siehe Artikulation). Die BIQC liefert die wohl die beste Übersicht, insbesondere seine Funk-Sachen mit George Duke. Wer diese Sachen noch näher braucht, kann auch auf George Duke zurückgreifen (wir empfehlen Reach For It & I Love The Blues ...).
Rocks, Pebbles and Sand Rock Wesentlich erdiger/bodenständiger und weniger Funk, trotzdem kann man hinsichtlich Artikulation and Phrasierung bei SC enorm lernen. Seine Akkord- und Intervall-Arbeit sind eine prima Quelle für eigene Ansätze. SC hilft einem auch gut aus den Löchern heraus, wenn man nicht so rect weiterkommt und Input braucht.
Weather Report Black Market Jaco Pastorius Jazz (-Rock) Über JP kann man vortrefflich diskutieren, jeder Basser sollte ihn aber gehört haben. Für die Fretless-Spieler ist er Pflichtprogramm.
Heavy Weather
Eberhard Weber et. al. The Colors Of Cloé E.W. Jazz Würde ich für die Fretless Freaks auch zum Pflichtprogramm zählen. Vor allem im Bereich Jazz und Anverwandtes. Teilweise einfach nur tragend und virtuos.
Yellow Fields
Spock's Beard Beware Of Darkness Dave Meros Rock Wenn ein sehr guter Basser Linien spielt, die nicht von einem Basser kommen, kann man eine Menge lernen. Neal Morse, SB's Mastermind, schreibt die Basslinien, und dementsprechend ist das ProgRock vom Feinsten, gespickt mit Fussangeln. Für ProgRock-Bassisten ein Muss und eine riesige Fundgrube neuer Ideen.
The Kindness Of Strangers
Day For Night
Gentle Giant In A Glass House Ray Shulman Rock Auch bei GG habe ich so meine Zweifel, ob das Bass-Werk vom Bassisten stammt. Da aber alle GG-Members Multi- Instrumentalisten waren, kann es doch sein. Das ist wieder ProgRock ad ultimo, daher enorm vielschichtig und mit einem Bass, der tragendes Instrument ist. Viele nette Einzelsachen vom Bass und viel Kanon und Kontrapunkt, z.B. zwischen Bass und Gitarre oder Keyboards. Highly recommended.
Three Friends
Freehand
Bruce Hornsby Spirit Trail Diverse Rock Es ist mir wohlbekannt, dass BH Pianist ist. Aber man höre sich mal an, was er so mit der linken Hand macht. BH baut herrliche Bass-Licks, und da kann man sich als Basser schon 'ne Scheibe abschneiden. Obwohl manche der Bassisten auf Hot House auch nicht von schlechten Eltern sind. Diese CDs als Studienobjekte. Lernen vom Feind, nannte man das früher ... :-))
Hot House
 

 
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