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| Rotosound RS 77 LE
Jazzbass (England, Flatwounds) |
| E-Saite ist abschlepptauglich
!!! |
| Reviewer: |
BassAss |
| Website: |
http://www.rotosound.com/ |
| Saiten/Satz: |
Viersaiter |
| Material: |
Stahl |
| Saiten-Stärken: |
110 - 50 |
| Preis: |
30 Euro |
| Besonderheiten: |
Die Saiten sind an beiden Enden umwickelt |
| Spielgefühl: |
neutral |
| Ausgewogenheit: |
gleichmäßig |
| Oberton-Verhalten: |
bass-lastig, dumpf |
| Oberfläche: |
glatt und griffig |
| Fazit: |
Nun sind sie dran an meinen Fender 57er Precision (Japan). Genau
wie sie Steve Harris (IronMaiden) spielt aber weit gefehlt ...
Bedingt durch die hohe Saitenstärke - ein 105er Satz war gerade
nicht vorrätig -, und die Eigenschaft, dass Flatwounds wesentlich
mehr Zugkraft entwickeln, war erstmal mehrmaliges Nachstellen des
Trussrods angesagt !!! Der von Natur aus nicht gerade schmächtige
Hals des Precision Basses wir durch diese Saiten ganz schön in Mitleidenschaft
gezogen. Der graphitverstärkte Hals eines American Standard hat
hier sicher bessere Karten als ein Japanmodell. Dann ist da noch
die Tatsache, dass die beiden Saitenenden umwickelt sind. An den
Mechaniken stellt das keinerlei Problem dar, wohl aber an der schmächtigen
Fender Vintagebridge. Hier nämlich liegt nach erneut notwendigen
Einstellen der Intonation und Saitenhöhe die Umwicklung der E- und
A-Saite auf dem Saitenreiter der Bridge auf, nicht optimal gelöst
wie ich finde. Ganz nebenbei bemerkt spielt Steve Harris wohl auch
aus diesem Grunde auschließlich BadAss II-bridges auf seinen Precis`,
ich weiß jetzt auch warum: die Brücke ist länger und damit werden
die Saiten weiter hinten aufgehängt.
Meinem Gehör zufolge war auch eine Justierung der Pickuphöhe notwendig,
was aber kein großes Problem darstellen sollte. Die Verarbeitung
des kompletten Satzes sowie die Verpackung sind als einwandfrei
und tadellos zu bezeichnen.
Nun aber zum Sound. Der Unterschied zum herkömmlichen Roundwound-Sound
ist meiner Meinung nach nicht so dramatisch wie ich dachte. Der
Flatwound-typische "Plong" hält sich in Grenzen und Höhen werden
durchaus auch erzeugt, zumal ich die lautere Plektrum-Spielweise
vorziehe, bei der von naturaus mehr Höhen erzeugt werden.
Die Saiten sind natürlich glatter als Roundwounds und Griff-/ Spielgeräusche
lassen sich auf der E-Saite (110er) nicht immer vermeiden.
Fazit: Ganz nett, aber nochmal ? ... nein !
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| Bewertung: |
| Bespielbarkeit: |
5 / 10 |
| Sound: |
5 / 10 |
| Haltbarkeit: |
? / 10 |
| Preis/Leistung: |
5 / 10 |
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| GESAMT: |
5 / 10 |
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