Kawai ES6 allein zuhaus'


Kein Eigenbau, von der Stange

Mein Kawai ES6B ist ja meistens hier zuhause, und hat auch seinen Platz im Gästezimmer. Falls Klavier-spielende Gäste auftauchen sollten. Dort steht es auf einem fetten K&H-Keyboard-Ständer, der zwar bombensicher ist, aber auch wenig wohnlich aussieht. Da muss etwas Anderes her.

Für den originalen Ständer ruft Kawai immerhin den stattlichen Preis von 130€ auf. Nicht schlecht für drei lackierte Bretter. Aber eindeutig überzogen. Ich hätte lieber E-Piano-Fabrikant lernen sollen. Eigenbau wie für mein MP8II? Nee, im Moment keine Zeit und keine Lust. Also etwas weiter forschen, und man kommt auf einfache, schlichte und preisgünstige Lösungen.

Die Firma Thomann bietet auch Keyboards und E-Pianos als Eigenware an, so die beiden Modelle SP-5100 und SP-550, die in den Ausmaßen dem ES6 ähneln. Und für diese beiden Kollegen bietet Thomann auch ein Untergestell an, und das zum unschlagbaren Preis von 49€. Das für das SP-5100 ist in einem dunkleren Braun gehalten, funiert und ansonsten MDF.

 

Die Version für das SP-5500 ist baugleich bis auf die Farbe. Ob sich damit etwas anstellen lässt?

Man nehme die dunkle Version, dazu gibbet aus dem Baumarkt meines Vertrauens eine 20er MDF-Platte 121x25cm, die ich von unten an die Winkel im Gestell (im obigen Bild außen links zu erkennen) mit M5-Schrauben/Scheiben/Muttern an den Haltewinkeln befestige (von unten, weil sonst das ES6 zu hoch steht und die unfunierten Oberkanten der Seitenteile zu sehen sind). Die vordere Schnittkante des Brettes bekommt noch etwas Mahagoni-Lasur ab, passt farblich gut. Kosten: 49€ + 6€ = 55€. Arbeitsaufwand: ohne Fahrt zum Baumarkt ein Viertelstündchen.


Na, da habe ich doch einen guten Schnitt gemacht ...


 

 
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